25 Jahre Kinderdorf San Antonio in Hiliweto / Indonesien 1994 – 2019

Die Kinder und Jugendlichen von San Antonio stehen mitten in ihrem Jubiläumsjahr. Ein großer Jubiläumsfesttag war der Sonntag, 21. Juli 2019.
Bischof Anicetus war eigens zu diesem Anlass nach Nias gereist. Alle Kinderdorfbewohner, viele Freunde und Bekannte des Kinderdorfes, Nachbarn, ehemalige Kinder, auch Vertreter der Öffentlichkeit sind nach Hiliweto gekommen, um den Festgottesdienst mitzufeiern und sich über viele Darbietungen der Kinderdorfkinder, aber auch über Darbietungen vieler Gäste zu erfreuen.

Sr. Ingeborg machte den Start im Kinderdorf. Mit drei Kindern zog sie 1994 vom Kinderheim Tetehösi ins neu erbaute Kinderdorf. Bischof Anicetus erinnert daran!

 

Im Rahmen des Jubiläumsjahres haben die Schwestern mit ihren Schützlingen verschiedene Aktionen veranstaltet: Sie haben die Pfarreien auf Nias besucht, sich vorgestellt als Kinderdorfkinder von Gidö-Hiliweto und erzählt, dass das Kinderdorf in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag feiert! Viele Gottesdienste haben sie musikalisch mitgestaltet mit Gesang und Instrumenten - und sie haben die Leute auch um Unterstützung gebeten.

Auch ein Ausflug nach Bawamataluo, einem traditionellen Niasdorf, mit Kindern, Freunden und Helferinnen des Kinderdorfes war Teil der vorbereitenden Aktionen.

 

Eine weitere beachtenswerte Sache war die Müllaufräumaktion auf dem Marktgelände und den umliegenden Straßen.

 

Vielen Kindern ist das Kinderdorf in den 25 Jahren zur Heimat geworden; viele sind inzwischen erwachsen geworden und haben eigene Familien gegründet.

 

Doch nach wie vor ist die Müttersterblichkeit „ein Thema“ auf Nias - und Väter und Omas suchen Zuflucht für die Babys im Kinderdorf.

 

Auch nach 25 Jahren ist das Kinderdorf ein Not-wendiger Ort. Er hätte in all diesen Jahren nicht bestehen können ohne die Hilfe und Unterstützung von vielen aufgeschlossenen Menschen hierzulande, denen wir in diesem Jubiläumsjahr unseren Dank und große Anerkennung zusprechen.
Weiterhin soll es möglich sein, dass an diesem Ort Kinder aufgenommen werden können, dass sie Förderung, Betreuung und Zuwendung erfahren, dass sie einen Ort haben, der für sie Heimat sein kann.

Somit braucht es die Unterstützung Vieler, die sich von der Not der Kinder anrühren, ansprechen lassen.

Sr. Margot
31. Juli 2019