Brasilien

Seit 1992 sind Franziskanerinnen von Reute auch im Nordosten von Brasilien tätig. Als internationale Gemeinschaft aus deutschen, indonesischen und brasilianischen Schwestern erfüllen sie im „Armenhaus von Brasilien“, in Arari und Alto Alegre, ihren missionarischen Auftrag.

Die Menschen im Nordosten Brasiliens erleben oft in der einen Jahreshälfte Dürre und Trockenheit und in der Regenzeit Überschwemmungen und Hochwasser.
Darüber hinaus leiden viele Menschen an Unterernährung, Krankheiten und mangelnder Schulbildung.
Unsere Schwestern kämpfen in Zusammenarbeit mit vielen weiteren Personen der Diözese gegen diese Nöte an.

Dies geschieht immer gemäß dem Konzept der Kinder-, Jugend- und Gesundheitspastoral: Fürsorge – Hilfe zur Selbsthilfe – Bewusstseinsbildung.

1999 kamen auch Schwestern aus Indonesien als Missionarinnen nach Brasilien.

Mit der größer gewordenen Gemeinschaft konnten auch weitere Projekte entstehen. Eines davon ist das „Projeto Nova Esperanca“, was soviel bedeutet wie „Neue Hoffnung“.

Bei diesem Projekt werden besonders benachteiligte Kinder gefördert und somit vor dem Leben auf der Straße bewahrt.

Im Jahr 2003 wurde ein einheimisches Noviziat eröffnet. Junge Frauen aus Brasilien fühlen sich berufen, Missionarinnen für ihr eigenes Volk zu sein und als Franziskanerinnen „Gott in der leidenden Menschheit zu dienen“.