Erdbeben auf Nias, Indonesien im März 2005
Am Abend des 28. März 2005 ereignete sich auf Nias ein sehr starkes Erdbeben (8,7 auf der Richterskala). Die Insel wurde dabei zu 80% zerstört. Häuser, Brücken, Wege, die ganze Infrastruktur waren unbrauchbar oder sehr stark beschädigt.
Viele Menschen starben, sehr viele wurden verletzt, andere obdachlos. Die meisten waren voll und ganz auf die Unterstützung von Hilfsorganisationen angewiesen.
Ganz langsam normalisiert sich das Leben.
Besonders hart getroffen wurde unsere Station Idanö Gawo / Tetehösi. Das dortige Kinderheim beherbergte seit Jahrzehnten Babys, denen bei der Geburt oder bald danach die Mutter gestorben ist. Gott sei Dank kam beim Erdbeben kein Kind und auch sonst niemand ums Leben; doch die Station war durch einen Erdrutsch, ausgelöst durch das Erdbeben zur Unbrauchbarkeit zerstört.
Somit wurden die Säuglinge kurzerhand in das 15 km entfernte Kinderdorf Hiliweto ausquartiert. Diese Notlösung hat sich nun zur Dauerlösung entwickelt:
Ein neues Säuglingsheim wurde auf dem Kinderdorfareal aufgebaut; Ende Mai 2007 konnte es bezogen werden.


