Indonesien
Missionarinnen und einheimische Schwestern leben und wirken an 15 Orten auf den Inseln Sumatra, Nias, Tello, Java und Flores. Sie sind tätig in Kindergärten, Kinderheimen, im Kinderdorf und in allgemeinbildenden Schulen. Die Arbeit in Poli- und Entbindungskliniken ist ein wichtiger Dienst für die Bevölkerung.
Ebenso sind unsere Schwestern tätig in der Gemeindepastoral, sie beteiligen sich am Aufbau der noch relativ jungen Diözese Sibolga. Von großer Bedeutung sind die „Asramen“, Internate für Mädchen aus entlegenen Dörfern, in denen es kaum einen geregelten Schulbesuch gibt. Somit bekommen diese Mädchen eine Chance, gute Schulen zu besuchen und sie haben im Asrama einen Ort zum Wohnen und Leben. Gleichzeitig erwerben sie hauswirtschaftliche Kenntnisse und bekommen eine christliche, fundierte Allgemeinbildung.
Die Diözese Sibolga, in deren Gebiet die meisten Einsatzorte unserer Schwestern liegen, gehört größtenteils zu den noch wenig entwickelten Gebieten Indonesiens. Mangelernährung, Krankheiten, Armut und Folgen von Naturkatastrophen gehören zum Leben und Alltag vieler Menschen.
Die Schwestern setzen sich in allen Bereichen mit ihren ganzen Kräften ein und hoffen, dass durch diesen Dienst viele Menschen motiviert werden, auch selbst mit Energie und Tatkraft zur Verbesserung ihrer Lebenssituation beizutragen. Sie wollen vor allem den vielen jungen Menschen Wege in eine gute Zukunft eröffnen.
In den vergangenen zwei Jahren veränderten zwei verheerende Naturkatastrophen das Leben in Indonesien gravierend.






