Ordensjugendkapitel 2010 um und in Assisi
Gedanken in Reimform zum Abschluss ...
Liebe Schwestern und Brüder, ich kann es nicht lassen
euch jetzt, auf der Heimfahrt, noch ein paar Zeilen zu verpassen,
rückblickend auf das OJK 2010.
Was mir dazu einfällt sollt ihr nun sehn – … oder hören!
Am Donnerstag ging’s von Reute aus los,
morgens um 5 war die Müdigkeit noch recht groß.
Unterwegs wurden wir dann Stück für Stück mehr
und hatten da schon (und die ganze Zeit) in Kurt 'nen super Busfahrer.
Das „männliche Element“,
wie Sr. Marianne es nennt,
in Person Br. Niklaus, stieg als letztes hinzu
mit schlafen, essen, reden und Beten verging die Busfahrt fast (!) im Nu.
Doch dann ging’s doch tatsächlich an Assisi vorbei,
manch Eine konnt’s nicht fassen, doch es gab kein weitres Geschrei.
In Monteluco angekommen,
wurden wir von Fra Luigi und Konvent freundlich aufgenommen.
Eremo, Stille Zeit und Spoletotal
und sich dann vorstellen ersteinmal:
Ob Ring mit Stern, Handschmeichlerkreuz oder Liedern im Ohr,
wir kamen uns näher und in der Nacht manche fror.
Bei super Essen,
war das schnell vergessen,
wollt’s trotzdem erwähnen,
dass wir – Zitat Sr. Marianne: „Klapperten mit den Zähnen!“
Am Samstag dann, so war’s der Leitung Wille
gab’s den Pilgerweg nach Spoleto – kurz: Stadt und Stille.
Zuerst steil bergab, dann Brückenerfahrung.
Bei `nem reichlichen Picknick dann stärkende Nahrung.
Mit dem Bus noch ein Stück, einige fuhren noch weiter,
für den Rest ging’s über die Martaniberge – schwitzend und heiter.
Unterwegs fragten wir uns schon: Wie soll das nur geh’n,
sicher, freudig, behend und achtsam teils steile Strecken zu überstehn?
Doch Gespräche und Aussicht waren einfach toll
und als wir in San Felice ankamen, wie wundervoll,
war das Gepäck im Haus und wir riefen „Hurra!“,
denn das fertige Essen duftete auch schon wunderbar
- und schmeckte auch so!
Pfingstgottesdienst mit Hundebesuch inklusive,
von San Felice nach Spello durch Matsch und übern Zaun in die Tiefe.
Anschließend gleich wieder in die Höh,
helfende Hände,
Eis in Montefalco gegen Ende,
machten den Weg einfach schön!
In Spello, das werden wir wohl alle nie vergessen,
warteten wir einige Stunden auf unser Essen –
„Spello by night“ hatten wir so PUR
und dank toller Kommentatorinnen gab’s ne Lachmuskelkur! J
Von Spello nach Assisi, wir war’n so verwegen,
kamen wir auf drei unterschiedlichen Wegen:
Unten mit dem Bus, übern Berg oder ab durch die Mitte,
in Assisi anzukommen, das beflügelte unsere Schritte.
Die Tage dort, davon wird viel in Erinnerung bleiben,
ob Klaras Fluchttag, heilige Städten oder sich Pizza einverleiben.
Martinas leuchtende Augen bei Tafelbild oder uns Schwestern im Schlafsaal,
die werden uns Teilnehmerinnen wohl bleiben, auf jeden Fall!
Natürlich haben gelernt wir auch viel,
z.B. wer mit Br. Niklaus will kommen ans Ziel,
erlebt Lebensfreude, erfrischende Geschichten und vieles mehr –
sicher auch den ein oder anderen zusätzlichen Kilometer.
Sr. Marianne, dein Name ist Programm,
danke, dass du jungblütig dabei warst, wir freuten uns riesig daran.
Arividerci, heißt’s bald, Pfü Gott und Ciao,
doch Eines, das spür ich heut schon genau:
Egal wo wir sind und wie’s weitergeht,
wir bleiben verbunden und immer noch, immer noch auf dem Weg!
Sr. M. Elisa



















