Caritas und Franziskanerinnen eröffnen neues Zentrum für Spiritualität
Am 22. 2.08 wurde das Zentrum für karitativ-diakonische Spiritualität TABOR im Kloster Reute eröffnet. Der Zauber des Anfangs ist gleichzeitig Abschluss eines Prozesses von der Idee bis zu deren Verwirklichung und Verortung. So bedeutete die Eröffnung von Tabor: sich der Grundlagen vergewissern und auf diesem Fundament anfangen; aufbrechen mit einem Ziel vor Augen, aber noch nicht alles im Griff haben; sich auf den Weg machen und bereit sein, sich überraschen zu lassen.
Die anwesenden Gäste machten sich gemeinsam auf einen Weg zu verschiedenen Stationen auf dem Klosterberg:
• Zur Pfarrkirche mit den Fresken vom Leben der guten Beth und mit dem Grab der guten Beth, deren Mystik, Menschenfreundlichkeit und Weltzugewandtheit den Franziskanerinnen von Reute Vorbild ist.
• Zur Franziskuskapelle, deren Altarbild den mit Wundmalen gezeichneten, Christus zugewandten Franziskus zeigt , berührt und verwundet durch die Liebe zu Gott und den Menschen – Sinnbild für die Aufgabe der Caritas, sich von der Not der Menschen berühren zu lassen.
• Zum Labyrinth, dem Sinnbild für den Lebensweg des Menschen, seiner Sehnsucht nach der Mitte, seinem Klar-kommen- müssen mit plötzlichen Richtungswechseln und Umwegen.
Der Neuanfang eines Zentrums für Spiritualität braucht eine Vision, Orientierungspunkte und Wegmarken, die zur Unterscheidung und Auseinandersetzung herausfordern – gerade weil der Begriff der „Spiritualität“ nicht eindeutig ist und – häufig gebraucht – in Gefahr ist, nivelliert und verwässert zu werden. Diesen Herausforderungen stellte sich Bruder Anton Rotzetter In seinem Festvortrag: „Der offene Himmel und die Taube“.
Eine Dokumentation der Eröffnungsfeier kann im Zentrum Tabor bestellt werden
![]() v.l.: Sr. Paulin, Frau Kehle, Msgr. Tripp, Br. Anton | ![]() Frau Kehle als Leiterin des Zentrum eröffnet | ![]() Stärkung und Begegung | ||
Festvortrag von Anton Rotzetter





